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"Alleine habe ich keinen Weg aus den Schulden gefunden. Mit der Unterstützung eines pragmatischen Anwalts war es plötzlich ganz leicht."

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"Vor der Privatinsolvenz habe ich den Kopf in den Sand gesteckt und meine gelben Briefe nicht geöffnet. Keine Idee, wie ich heute weiß. Jetzt geht es mir besser, weil ich mich nicht mehr ohnmächtig fühle."

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"Vor der Privatinsolvenz habe ich den Kopf in den Sand gesteckt und meine gelben Briefe nicht geöffnet. Keine Idee, wie ich heute weiß. Jetzt geht es mir besser, weil ich mich nicht mehr ohnmächtig fühle."

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Geldsorgen? Zahlungsunfähig? Schlechte Ertragslage?

Endlich Schluss mit Schulden!

Haben Sie das Gefühl, dass Ihnen die Schulden über den Kopf wachsen, oder liegt bereits eine Konto- oder Lohnpfändung vor? Plötzliche Arbeitslosigkeit, falsches Konsumverhalten, eine kostspielige Scheidung oder eine schlechte Ertragslage Ihres Unternehmens. Viele Wege führen in die Schuldenfalle. Wir finden immer einen optimalen Weg, um Sie zur Schuldenfreiheit zu führen. Wir begleiten Sie als Privatperson, Selbstständige, Unternehmen oder ehemals Selbstständige auf dem Weg aus den Schulden, und zwar

  • schnell
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  • individuell
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  • kostentransparent ohne versteckte Kosten

Wir werden für Sie ohne lange Wartezeit sofort tätig.

Rufen Sie uns gerne an! Die telefonische Erstberatung ist für Sie zu 100% kostenlos. Bei uns gibt es keine versteckten Kosten. Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung Ihrer Situation und wir zeigen Ihnen Lösungswege auf. Für Sie entstehen durch die Analyse Ihrer Schuldensituation und die ausführliche telefonische Erstberatung keine Verpflichtungen. Sie entscheiden später, ob Sie gemeinsam mit uns Ihre Entschuldung durchführen.

Unsere Leistungen:

Analyse Ihrer konkreten Situation:

  • Beratung zu Vor- und Nachteilen eines Insolvenzverfahrens
  • Lösungsfindung zur Schuldenregulierung
  • Durchführung von Verhandlungen mit Banken und anderen Gläubigern

Falls eine außergerichtliche Schuldenregulierung oder nicht möglich ist:

  • Vorbereitung des Insolvenzantrages
  • Vertretung im Insolvenzverfahren
  • Prüfung und Abwehr von Ansprüchen des Insolvenzverwalters
  • Fragen zur Erteilung der Restschuldbefreiung
  • Schutz vor weiteren rechtlichen Ansprüchen

Machen Sie den ersten Schritt in eine Zukunft ohne Schulden und vereinbaren Sie – völlig unverbindlich – eine kostenlose telefonische Erstberatung.

Weitere Tätigkeitsbereiche und Schwerpunkte:

  • Vertretung von Gläubigern
  • Insolvenzstraftaten (Insolvenzanfechtung, Insolvenzverschleppung, Veruntreuung von Arbeitsentgelt)
  • Neuausrichtung der unternehmerischen Zukunft
  • Abwehr von Forderungen aus sog. Unerlaubter Handlung

Verbraucherinsolvenz: Endlich Schluss mit Schulden schon nach drei Jahren

Geldsorgen? Zahlungsunfähig?

Der Gesetzgeber hat ein dreijähriges Restschuldbefreiungsverfahren für Verbraucher eingeführt. Damit dauert die Verbraucherinsolvenz mit anschließender Restschuldbefreiung generell nur noch drei Jahre – statt wie früher sechs Jahre. Voraussetzung ist nur, dass der Verbraucher seine Privatinsolvenz nach dem 1.10.2020 angemeldet hat.

Diese Insolvenzrechtsreform, die seit dem 1.10.2020 gilt, bringt diese Neuerungen mit sich:

  • Die Restschuldbefreiung erfolgt bereits nach drei Jahren, wenn der Schuldner ab dem 1.10.2020 Verbraucherinsolvenz anmeldet und all seine Obliegenheiten erfüllt.
  • Zu diesen Obliegenheiten gehört nun auch, dass Schuldner nicht nur Erbschaften herausgeben müssen, sondern auchSchenkungen zur Hälfte, weiterhin auch Lotteriegewinne.
  • Wer die Verbraucherinsolvenz mitRestschuldbefreiung wiederholen möchte, muss 11 Jahre warten. Das Verfahren dauert in diesem Fall fünf Jahre.
  • Verbraucherinsolvenzverfahren, dieab dem 17.12.2019 angemeldet wurden, werden monatsweise verkürzt. Die genaue Dauer können Sie folgenden Tabelle 

Schuldenfrei in 3 Jahren: Prüfen Sie jetzt Ihre Möglichkeiten!

Laut § 304 Abs. 1 Insolvenzordnung (InsO) dürfen nur natürliche Personen die
Verbraucherinsolvenz anmelden, sprich Menschen bzw. Verbraucher. So haben z. B. Arbeitnehmer, Geringverdienende, Rentner, aber auch Bezieher von Arbeitslosengeld 1 und 2 die Möglichkeit, ihre Verschuldung im Wege der privaten Insolvenz loszuwerden.

Unternehmen, selbstständig berufstätige Personen und Freiberufler hingegen müssen das Verfahren der Regelinsolvenz durchlaufen. Ehemalige Selbstständige können statt der Regelinsolvenz die Verbraucherinsolvenz beantragen, wenn ihre Vermögensverhältnisse überschaubar sind. Laut §304 InsO ist das immer dann der Fall, wenn sie …

  • weniger als 20 Gläubiger haben und
  • keine offenen Forderungen aus Arbeitsverhältnissen bestehen (Löhne, Krankenkasse, etc.).
  1. Ein Verbraucherinsolvenzverfahren beginnt immer mit einer Schuldnerberatung. Diese bescheinigt das Scheitern der außergerichtlichen Einigung.
  2. Der Verbraucher muss zunächstaußergerichtlich versuchen, seine Schulden zu bereinigen. Dazu muss er den Gläubigern einen Vorschlag unterbreiten, wie er seine Schulden bezahlen möchte. An dieser Einigung muss eine anerkannte Schuldnerberatungsstelle oder ein Anwalt  Zu diesem Zweck wird ein Schuldenbereinigungsplan erstellt, in dem detailliert festgelegt wird, wie und unter welchen Bedingungen der Schuldner die offenen Forderungen begleicht. Nur wenn dieser Einigungsversuch mit den Gläubigern scheitert, kann der Verbraucher im Anschluss einen Antrag zur Verbraucherinsolvenz stellen.
  3. Hierfür muss er zusammen mit dem Antrag eineBescheinigung der Schuldnerberatungsstelle über das Scheitern des außergerichtlichen Einigungsversuchs beim Insolvenzgericht vorlegen. Außerdem stellt der Verbraucher einen Antrag auf Restschuldbefreiung. Nach der Antragstellung versucht das Insolvenzgericht, eine Einigung mit den Gläubigern über die Schuldenbereinigung zu erzielen. Dieser Teil des Verfahrens wird auch gerichtliches Schuldenbereinigungsverfahren 
  4. Erst wenn dieserzweite Versuch ebenfalls scheitert, beginnt das eigentliche Verfahren zur Verbraucherinsolvenz. Hierbei handelt es sich um ein vereinfachtes Insolvenzverfahren. In diesem werden die Schulden zunächst förmlich festgestellt. Sofern der insolvente Schuldner noch über pfändbares Vermögen verfügt, wird dieses eingezogen, verwertet – das heißt verkauft oder versteigert – und der Erlös an die Gläubiger verteilt.
  5. Mit Eröffnung der Verbraucherinsolvenz beginnt die sogenannteWohlverhaltensphase. In dieser Zeit muss der Insolvenzschuldner den pfändbaren Teil seines Einkommens an einen Treuhänder abgeben. Dieser verteilt die Beträge einmal jährlich an die Gläubiger, um so deren Forderungen zu tilgen. Während der Wohlverhaltensphase im Anschluss der Verbraucherinsolvenz ist der Schuldner verpflichtet, einer angemessenen Erwerbstätigkeit nachzugehen oder sich um eine solche zu bemühen. Verletzt er diese Obliegenheit, so kann ihm die Restschuldbefreiung versagt werden. Außerdem muss der Schuldner in dieser Zeit wesentliche Änderungen zu seiner Vermögenssituation, seiner beruflichen Situation und seinem Wohnsitz unverzüglich dem Gericht und dem Treuhänder bzw. Insolvenzverwalter mitteilen.
  6. Im Anschluss an die Wohlverhaltensphase erfolgt dieRestschuldbefreiung des Schuldners per Gerichtsbeschluss. Diese kann auf Antrag eines Gläubigers oder des Treuhänders vom Gericht versagt werden, wenn der Schuldner seinen Pflichten nicht nachkommt.

Das Regelinsolvenzverfahren: das Insolvenzverfahren für Unternehmen und Selbstständige

Ein Unternehmen ist dazu verpflichtet, sich insolvent zu melden, wenn es zahlungsunfähig oder überschuldet ist.  Die Regelinsolvenz ist im Alltag eher unter den Bezeichnungen Firmen- oder Unternehmensinsolvenz bekannt. Wie der Name schon sagt, ist diese Form der Insolvenz den Unternehmen sowie Selbstständigen und Freiberuflern vorbehalten.

Hierzu gehören unter anderem die folgenden Unternehmensformen:

  • GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung)
  • AG (Aktiengesellschaft)
  • Einzelunternehmen
  • OHG (Offene Handelsgesellschaft)
  • KG (Kommanditgesellschaft)
  • GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts)

Ziel der Unternehmerinsolvenz laut Definition ist es, dass die Forderungen der Gläubigerbefriedigt werden. Hierfür gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen:

  • Der Insolvenzverwalterlöst das Unternehmen auf und verwertet sein Vermögen. Der Erlös hieraus kommt den Gläubigern zugute, aber erst nachdem die Verfahrenskosten beglichen wurden.
  • Manchmal bestehen aber auch gute Chancen, dasUnternehmen zu retten und zu sanieren und damit die Liquidierung des Betriebs abzuwenden. Voraussetzung dafür ist aber eine positive Prognose zur Unternehmensfortführung.

Eine Unternehmensinsolvenz muss rechtzeitig angemeldet werden. Deshalb müssen Sie den Überblick über Ihre wirtschaftliche Lage behalten. Das Insolvenzgericht wird die Unternehmensinsolvenz laut § 16 InsO nur dann eröffnen, wenn ein sogenannter Eröffnungsgrund vorliegt, das heißt, wenn das Unternehmensvermögen nicht mehr ausreicht, um alle Gläubiger zu bezahlen. Häufig beauftragt das Gericht einen Sachverständigen, der genau prüft, ob ein solcher Grund wirklich gegeben ist.

Die Insolvenzordnung – kurz InsO – unterscheidet die folgenden drei Eröffnungsgründe:

  1. Überschuldung
  2. drohende Zahlungsunfähigkeit
  3. Zahlungsunfähigkeit

 

Der Gesetzgeber hat diese Begriffe in der InsO genau definiert. Die folgende Übersicht stellt die drei Eröffnungsgründe gegenüber:

Zahlungsunfähigkeit (§ 17 Abs. 2 InsO)

  • Der Schuldner ist nicht fähig, seine fälligen Verbindlichkeiten zu erfüllen
  • in der Regel bei Zahlungseinstellung anzunehmen

Drohende Zahlungsunfähigkeit (§ 18 Abs. 2 InsO)

  • der Schuldner kann voraussichtlich seine bestehenden Zahlungspflichten zum Zeitpunkt derFälligkeit nicht erfüllen

Überschuldung (§ 19 Abs. 2 InsO)

  • Vermögen deckt die bestehenden Verbindlichkeiten nicht
  • keine Überschuldung, wenn Unternehmensfortführung überwiegend wahrscheinlich ist

Unternehmen mit bestimmten Rechtsformen sind dazu verpflichtet, rechtzeitig einen Insolvenzantrag zu stellen, wenn sie zahlungsunfähig oder überschuldet sind. Der Gesetzgeber will mit dieser Insolvenzantragspflicht erreichen, dass die Unternehmensinsolvenz früh genug beginnt, um alle Gläubiger optimal zu befriedigen. Insbesondere zahlungsunfähige bzw. überschuldete Kapitalgesellschaften dürfen nicht mehr zu Lasten ihrer Gläubiger am Wirtschaftsgeschehen teilnehmen. Die Leitungsorgane von insolventen Kapitalgesellschaften müssen rechtzeitig einen Antrag auf Eröffnung der Unternehmensinsolvenz stellen. Insbesondere die Leitungsorgane der folgenden Unternehmen unterliegen der Antragspflicht zur Unternehmensinsolvenz:

  • Aktiengesellschaft (AG)
  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
  • Unternehmergesellschaft (UG) als Sonderform der GmbH
  • eingetragene Genossenschaft (eG)
  • Societas Europaea (SE)
  • GmbH & Co. KG
  • Gesellschaft ohne Rechtspersönlichkeit, bei der kein persönlich haftender Gesellschafter eine natürliche Person ist“ (§ 15a Abs. 1 S. 3 InsO)

Laut § 15a Abs. 1 S. 2 müssen die Verantwortlichen, bspw. der Geschäftsführer den Antrag auf Unternehmensinsolvenz „spätestens drei Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit und sechs Wochen nach Eintritt der Überschuldung“ stellen.

Meldet ein Verantwortlicher die Unternehmensinsolvenz nicht fristgerecht an, macht er sich wegen Insolvenzverschleppung strafbar. Es droht laut § 15 a Abs. 4 InsO eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren. Bei fahrlässigem Vorgehen ist mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe zu rechnen. Nur wenn die Geschäftsführung stets genauestens die wirtschaftliche Lage des Unternehmens kennt, kann sie eine solche Straftat vermeiden.

Personengesellschaften wie die OHG oder die GbR sind normalerweise nicht verpflichtet, rechtzeitig einen Insolvenzantrag zu stellen. Denn bei ihnen haften gewöhnlich die Gesellschafter persönlich und unbeschränkt, sodass die Gläubiger ihre Forderungen im Wege der Zwangsvollstreckung durchsetzen können.

Auch bei einer Privatinsolvenz werden nicht so strenge Maßstäbe angesetzt. Eine überschuldete oder zahlungsunfähige Privatperson kann die Insolvenz anmelden, muss es aber nicht. Die Insolvenzverschleppung gibt es hier anders als bei der Unternehmensinsolvenz nicht.

Unternehmensinsolvenz: Der Ablauf ist genau vorgegeben

Die Unternehmensinsolvenz kann dazu führen, dass die Firma aufgelöst wird.

Den Antrag auf Unternehmensinsolvenz kann entweder der Schuldner oder einer der Gläubiger stellen. Alle Unterlagen müssen beim dafür zuständigen Insolvenzgericht eingereicht werden. Dazu gehören unter anderem:

  • Antragsformular
  • Vermögensverzeichnis
  • Gläubiger- und Schuldnerverzeichnis

Das Gericht prüft anschließend, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind, damit das Unternehmen das Insolvenzverfahren durchlaufen kann. Dazu gehört, …

  1. dass dieKosten für das Verfahren gedeckt sind und
  2. dass tatsächlich einer der oben genanntenEröffnungsgründe 

Diese Prüfung nimmt einige Zeit in Anspruch. Bis dahin, also bis zur eigentlichen Insolvenzeröffnung sorgt das Insolvenzgericht dafür, dass sich die Vermögenslage des Schuldners nicht zum Nachteil der Gläubiger verändert. Hierzu kann es z. B. einen vorläufigen Insolvenzverwalter bestellen.

Das Gericht eröffnet die Unternehmensinsolvenz per Beschluss. Damit beginnt das eigentliche Insolvenzverfahren. In dem Eröffnungsbeschluss bestellt es außerdem einen Insolvenzverwalter, welcher die Kontrolle über das Unternehmen erhält. Er prüft, ob das Unternehmen gerettet, also saniert werden kann oder ob es aufgelöst wird.

Viele Betroffene mögen sich fragen, welche Dauer für ein Insolvenzverfahren für Unternehmen angesetzt wird. Eine pauschale Antwort gibt es hierfür allerdings nicht. Anders als bei der Privatinsolvenz bestimmt das Gesetz keine feste Verfahrensdauer. Vielmehr kommt es u. a. darauf an, …

  • wie viele Gläubiger involviert sind,
  • wie groß die Firma ist und
  • welche Struktur sie besitzt.

In schwierigen Fällen dauert das gesamte Insolvenzverfahren mitunter bis zu zehn Jahre.

Diese Gründe führen zu Unternehmensinsolvenzen in Deutschland

Fehler im Management können dazu führen, dass die Insolvenz von einem Unternehmen unumgänglich ist. Laut einer Studie aus dem Jahr 2017 lässt sich häufig nicht ein einziger Auslöser finden. Vielmehr ist es häufig ein Zusammenspiel verschiedener Gründe, die zu einer Unternehmensinsolvenz führen. Dazu gehören besonders häufig die folgenden:

  • neue Aufträge bleiben aus, sie werden storniert oder verschoben
  • zahlungsunfähige Firmen reißen andere Unternehmen in die Insolvenz (Dominoeffekt)
  • Fehler im Management
  • fehlende Unternehmensplanung
  • unzureichendes bzw. fehlendes Debitorenmanagement (Zusammenarbeit mit Schuldnern)